Das Motto unserer Zeit lautet: Raus aus allem! - Aber wohin?

Es gibt sie noch, die schützenden Mauern, krisensicher und wohlig, die so richtig Geborgenheit vermitteln.
Seit Jahrtausenden tost die Welt draußen vorbei. In den alten Mauern leben stille Tage, die überdauern alles!

Drunten am Fluß fischt noch der Eisvogel, und er brütet wie immer in den Lehmhängen hinterm Haus.
Zur Freude aller.
Knöterich und hängender Flieder decken rote Erde, und ein Zaunkönig zieht im Biotop seine Jungen groß.
Ab und an holpert ein Traktor durch den Ort.

Unter dem schweren Steindach leben Sie geborgen. Das Haus lehnt sicher an der steilen Burgleite. Die hohen Felsen, dieses einmalige Massiv, das jeden Abend in der Sonne erglüht, hat einst die Ur-Donau blankgewaschen. Sie floß hier vor 20 Millionen Jahren. Als sie ihren Lauf änderte, hat sich die verträumte Altmühl in ihr Bett gekuschelt: klein, sensibel, verspielt.

Die Kulisse von Haus Torstraße unter den

gigantischen Jurafelsen erinnert an französische oder italienische Alpentäler. Der Himmel darüber an die Toskana.

Der Nordgiebel des Hauses ist Teil der alten, tausend Jahre bestehenden Marktbefestigung Arnsbergs. Die anderen, zum Teil recht buckligen Mauern, sind am Ende des 30jährigen Krieges errichtet worden. In den Stuben stehen Möbel, die z. T. noch aus dieser Zeit stammen.

In die typische Jura-Architektur - Haus Torstraße steht unter Denkmalschutz - mit der alten Rauchkuchl und den fürstlich hohen Räumen des "Stadl" - wurde mit viel Sensibilität der Komfort unserer Zeit integriert.

Die starken Mauern haben alles überstanden: Kriege, Feuersbrünste, Teilung und Einheit. Und auch die Renovierung. Kalkstein, Holz, süße Fenster, Weinkeller - Sie müssen es selbst sehen, erleben und genießen. Das ist kein Traum - das gibt es wirklich noch!